Elser – Weltpremiere auf der Berlinale 2015

elser berlinale

:::WELTPREMIERE AUF DER 65. BERLINALE:::

Ich freue mich, dass der Film ELSER seine Weltpremiere im Wettbewerb (Außer Konkurrenz) der diesjährigen Internationalen Filmfestspiele Berlin  am 12. Februar um 16 Uhr gefeiert hat.

Hier ein paar Eindrücke:

Der Link führt zur offiziellen Berlinale Seite mit Fotos, Trailer und Videos vom Roten Teppich der Weltpremiere in Berlin.

Berlinale Wettbewerb 2015: Pressemitteilung vom 19.01.2015

Wettbewerb komplett Der Wettbewerb der 65. Internationalen Filmfestspiele Berlin ist komplett. 19 der 23 Filme konkurrieren um den Goldenen und die Silbernen Bären (siehe auch Pressemitteilungen vom 15.12.2014, 09.01. und 14.01.2015). 21 Filme feiern ihre Weltpremiere auf dem Festival.
Im gesamten Programm sind die Länder Albanien, Belgien, Bulgarien, Chile, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Guatemala, Hongkong/China, Italien, Iran, Japan, Kanada, der Kosovo, Mexiko, die Niederlande, Norwegen, Polen, Rumänien, die Russische Föderation, Schweden, Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Ukraine, die USA, Vietnam und die Volksrepublik China vertreten.
Die Preisverleihung der 65. Internationalen Filmfestspiele Berlin findet am Samstag, 14. Februar 2015, im Berlinale Palast statt. Als Abschlussfilm wird der Gewinner des Goldenen Bären gezeigt.

Elser (13 Minutes)
Deutschland
Von Oliver Hirschbiegel (Der Untergang)
Mit Christian Friedel, Katharina Schüttler, Burghart Klaußner, Johann von Bülow, Felix Eitner
Weltpremiere – Außer Konkurrenz

:::INHALT:::

Elser – Er hätte die Welt verändert

Während der Jubiläumsrede Hitlers am 8. November 1939 wird ein Mann an der Grenze zur Schweiz wegen des Besitzes verdächtiger Gegenstände festgenommen. Nur Minuten später explodiert im Münchner Bürgerbräukeller unmittelbar hinter dem Rednerpult des „Führers“ eine Bombe und reißt acht Menschen in den Tod. Der Mann ist Georg Elser (Christian Friedel), ein Schreiner aus dem schwäbischen Königsbronn. Als man bei ihm eine Karte des Anschlagsortes und Sprengzünder findet, wird er dem Chef der Kripo im Reichssicherheitshauptamt Arthur Nebe (Burghart Klaußner) und dem Gestapochef Heinrich Müller (Johann von Bülow) zum Verhör überstellt. Von ihnen erfährt Elser, dass sein Vorhaben gescheitert ist – dass der Mann, den er töten wollte, um das Blutvergießen des gerade begonnenen Weltkriegs zu verhindern, den Bürgerbräukeller 13 Minuten vor der Explosion verlassen hat. Tagelang wird Elser von Nebe und Müller verhört, tagelang hält er ihren Fragen stand. Bis er schließlich gesteht – und die Geschichte seiner Tat schildert. So erinnert sich Elser, wie der Nationalsozialismus langsam in seinem Heimatdorf metastasierte. Wie er versuchte, sich gemeinsam mit seinem besten Freund Josef Schurr (David Zimmerschied) und wenigen anderen dagegenzustellen. Wie er Elsa (Katharina Schüttler) kennen lernte, sich in sie verliebte, sich wegen seiner Pläne aber von ihr, seinen Freunden und seiner Familie abwenden musste. Und wie er schließlich handelte – wie er die Bombe baute und am Anschlagsort in nächtelanger Arbeit einbaute. Er, der seine Tat ganz allein beging, wie er Nebe und Müller immer wieder beschwört, die ihn foltern, um Hintermänner zu finden.
Nach den Verhören kommt er in die KZs Sachsenhausen und Dachau, wo Georg Elser schließlich auf Befehl Hitlers am 9. April 1945 ermordet wird – nur wenige Tage vor Ende des Krieges.

:::CREW & STAB:::

Regie
Oliver Hirschbiegel

Bildgestaltung
Judith Kaufmann

Darsteller
Christian Friedel
Katharina Schüttler
Burghart Klaußner
Johann von Bülow
David Zimmerschied
Felix Eitner
Rüdiger Klink
Cornelia Köndgen
Martin Maria Abram
Gerti Drassl
Anna Unterberger
Lissy Pernthaler
u.v.a.